Verfahren zur Zulassung von Insektenfutter für Geflügel
Gestern wurde in Brüssel die Konferenz der IPIFF vom EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eröffnet. Nachdem bereits im Juli die Gesetzgebung für die Verwendung von Insektenproteinen in der Aquakultur erlassen wurde, ist im nächsten Schritt das Ziel, die Zulassung für Geflügelfutter zu erweitern. Die Europäische Kommission hat dafür 2019 als Zieljahr festgelegt. Antrieb dafür und für die generelle Konzentration auf Insekten, ist der wachsende Bedarf an hochwertigen, tierischen Proteinen.
Und hier kommt Reinartz ins Spiel: Denn in einem ausgeklügelten Verfahren gewinnen wir mit unseren hocheffizienten Schneckenpressen aus getrockneten Fliegenlarven Presskuchen mit einem beeindruckend hohen Proteinanteil.
Lesen Sie hier mehr zu dem Vorhaben der EU: https://www.feednavigator.com/Article/2017/11/21/EU-Process-underway-to-get-insect-feed-sanctioned-for-chickens?utm_source=newsletter_daily&utm_medium=email&utm_campaign=23-Nov-2017&c=04GLEfpV95TjMwCTYNWpKszyJmOf%2FHgS&p2=
Produkte aus getrockneten Insekten für Futtermittel kürzlich in zwei afrikanischen Ländern zugelassen
Futtermittel und speziell Futterproteine stellen in vielen afrikanischen Ländern eine erhebliche Einschränkung in der Tierhaltung dar – insbesondere im Bereich der Geflügel- und Fischproduktion. Auf der Suche nach einer alternativen Proteinquelle für Kenia und Uganda, befassten sich die Projektpartner der INSFEED mit der Ernährung, der mikrobioellen Sicherheit sowie der Leistung von Insektenfutter für Geflügel und Fisch. Schließlich ermöglichte dies zusammen mit den Regierungen, die Entwicklung des nun geltenden Standards in beiden Ländern: getrocknete Insektenprodukte sind für die Verwendung in allen Tier- und Fischfuttermitteln erlaubt. Derzeit ist der Produktionsumfang in Kenia und Uganda zwar noch relativ gering, im Idealfall jedoch wird Insektenprotein künftig in großen Mengen Fischmehl als Bestandteil in Tierfutter ersetzen.
Lesen Sie hier den gesamten Beitrag: https://www.feednavigator.com/Article/2017/11/17/Internationally-funded-project-behind-insect-feed-approval-in-Kenya-and-Uganda?utm_source=newsletter_daily&utm_medium=email&utm_campaign=17-Nov-2017&c=04GLEfpV95Rz9o%2FcnCJQLzG7ghKZZA%2Bb&p2=
Biomasse – der Schlüssel zur Realisierung von Klimazielen
Derzeit gehören Fragen rund um das Thema Umwelt zu einem der heiß diskutierten Probleme der Europäischen Union. Klar ist, dass dringend Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden müssen. Ein wichtiger Ansatz dafür ist die intensive Entwicklung erneuerbarer Energiequellen, die von der Energiepolitik der EU unterstützt wird. Dabei existiert bereits eine Energiequelle, die älter als keine andere und auch noch am häufigsten verfügbar ist: Biomasse.
Die Nutzung von Biomasse ist so vielfältig wie ihre Präsenz – Rückstände zum Beispiel aus Land-und Forstwirtschaft sowie aus der Holzindustrie eignen sich aufbereitet ideal zur Erzeugung elektrischer Energie, zum Heizen und als Bio Brennstoff-Komponenten. In wissenschaftlich begleiteten Versuchsreihen arbeitet die Maschinenfabrik Reinartz kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Technolgien zur Energiegewinnung aus Biomasse. Durch Erarbeitung innovativer Lösungen in diesem Bereich unterstützen wir maßgeblich die Erreichung fundamentaler Klima-Ziele – für die Energie der Zukunft.
Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: http://news.bio-based.eu/biomass-is-key-for-realising-climate-goals-and-implementing-elements-of-circular-economy/
Reinartz unterstreicht führende Rolle im Bereich der Trennverfahren für Insektenproteine
Bereits die zweite Verarbeitungsanlage für die Pressung von Insekten wurde in diesem Jahr erfolgreich durch uns in Betrieb genommen. Damit stellt Reinartz seine Rolle als einer der wichtigsten Innovationsführer in diesem Umfeld wieder unter Beweis. Die individuell entwickelten Lösungen für diesen Bereich zeichnen sich als Meilensteine aus und ermöglichen eine Skalierbarkeit von der semi-industriellen zur industriellen Produktion. Sie beinhalten die wichtigsten Prozesse für die Verarbeitung der Insekten und gewährleisten einen kontinuierlichen Prozess, der bereits über einen längeren Zeitraum hinweg in der Praxis erprobt wurde. Optimierungen werden in Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern in diesem Bereich kontinuierlich vorangetrieben. Aktuell sind 2 weitere Anlagen in der Umsetzung, die Insektenproteine in großer Menge für den Markt bereitstellen werden.
Pflanzliche Proteine aus Raps
Das Wachstum der Weltbevölkerung lässt bestehende Ressourcen immer knapper werden, alternative Proteinquellen werden dringend benötigt. Die Verwendung von Rapssaat spielt hierbei eine wichtige Rolle und nimmt für die Proteingewinnung weiter an Bedeutung zu. Hier haben wir für verschiedene Anwendungen zusammen mit namenhaften Anbietern von Futtermitteln Verfahren für ungeschälte und geschälte Rapssaat entwickelt. Während dieser schonenden Verfahren werden die wertvollen Proteine bei niedrigen Temperaturen nicht beschädigt, gleichzeitig wird eine hohe und qualitativ erstklassige Ölausbeute gewährleistet.
Berlin setzt auf erneuerbare Energien
Ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz durch alternative Stromerzeugung ist getan. Bis 2030 will Berlin aus der Kohlenutzung komplett aussteigen und hat in der letzten Woche ein entsprechendes Gesetz im Abgeordnetenhaus verabschiedet. Beabsichtigt ist eine Umstellung auf erneuerbare Energien. Damit ist Berlin absoluter Vorreiter in Deutschland.
Mehr dazu unter: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiewende-berlin-beschliesst-kohleausstieg-bis-2030/20480462.html
Besuchen Sie uns auf der oils + fats 2017
Vom 11. bis 15. September 2017 findet die oils + fats in München statt – Europas angesehene Business-Plattform für die Öl- und Fettindustrie. Auch dieses Jahr sind wir dort vertreten: Sie finden uns in Halle C1, Stand 220.
Treffen Sie uns auf der internationalen Fachmesse für Wirtschaft, Technologie und Innovationen im Bereich „Pflanzliche und Tierische Öle und Fette“.
Hier erfahren Sie mehr darüber: http://exhibitors.oils-and-fats.com/de/
Futtermittel aus Pflanzenproteinen – ohne Soja und Raps nicht denkbar
27. Juli 2017 – Im vergangen Jahr wurden 4,0 Mio. t Rapsschrot verfüttert, ein neuer Rekord der deutschen Landwirte.
Damit bildet Raps das bedeutendste heimische Eiweißfuttermittel. Weltweiter Spitzenreiter ist jedoch Sojaschrot mit seinem hohen Proteinanteil.
Im Jahr 2016 betrug der Verbrauch an Sojaschrot laut Oil World 4,2 Mio. t. Sojaschrot beinhaltet wertvolle Aminosäuren und hat einen hohen Energiegehalt. Damit ist Sojaschrot an der Spitze der eiweißliefernden Rohstoffe und wichtige Proteinquelle für Tierfuttermittel.
Daneben hat sich der Verbrauch an Rapsschrot in Deutschland seit 2004 von 2,0 auf 4,0 Mio. t verdoppelt. Und dieser Zuwachs ist nicht nur der heimischen Biodiesel-Produktion geschuldet. Mehr noch entsteht ein Anteil von 60 % Futter bei der Herstellung von Rapsöl seitens der Ölmühlen.
Quelle: Verband der Ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e. V. (OVID)
http://www.ovid-verband.de/presse/meldungen/
Aussaat von polnischem Rapssaatgut
27. Juli 2017 – Es liegen neue Informationen des BVL über Importe von Winterrapssaatgut, das mit Cyantraniliprole behandelt wurde, vor.
Seit Ende April 2017 ist das Pflanzenschutzmittel Lumiposa 625 FS mit dem Wirkstoff Cyantraniliprole für die Behandlung von Winterrapssaatgut in Polen erlaubt.
Entsprechend behandeltes Saatgut darf nach EU- sowie deutschem Recht nach Deutschland importiert und ausgesät werden.
Beim Import sind die Saatgutbehandlung sowie weitere Angaben auf den Begleitpapieren und dem Etikett aufzuführen. Demzufolge ist mit Cyantraniliprole behandeltes Saatgut für Landwirte identifizierbar.
Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) http://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/06_Fachmeldungen/2017/2017_07_27_Fa_Cyantraniliprole_Winterraps_aktualisiert.html;jsessionid=F2DEB6AEEBACCE28B72DAC7E7DF7B125.1_cid322?nn=1400938
Neue EU-Rechtsvorschriften zur Verwendung von Insektenproteinen in der Aquakultur
1. Juli 2017 – Die Maschinenfabrik Reinartz begrüßt den Erlass der EU-Verordnung 2017/893. Damit ist nun der Einsatz von Insektenproteinen als Fischfutter erlaubt.
Seit mehreren Jahren beschäftigen wir uns in Kooperation mit der Hermetia Baruth GmbH als Pioniere mit dieser Thematik und betreiben in diesem Zusammenhang seit rund zwei Jahren eine Pilotanlage.
Mehr zu der neuen Gesetzgebung unter:
http://mailchi.mp/ipiff/ipiff-press-release-july-2017