Beschluss über Beibehaltung der Steuerbegünstigung für Biokraftstoffe

2. Juni 2017 – Der Deutsche Bundestag beschließt die bestehende Regelung zur Steuerbegünstigung von Biokraftstoffen in der Land- und Forstwirtschaft beizubehalten. Der Einsatz von treibhausgasoptimierten Biokraftstoffen als nachhaltige Kraftstoffalternative in diesem Bereich ist damit sichergestellt. Die UFOP erinnert in diesem Zusammenhang an die in der Energiesteuerrichtlinie enthaltene Ermächtigung, nach der Mitgliedsstaaten Energieerzeugnisse steuerlich entlasten können.

Quelle: Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP)

http://www.ufop.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/bundestag-beschliesst-beibehaltung-der-steuerbeguenstigung-fuer-biokraftstoffe-der-land-und-forstwirtschaft/

Forderungen deutscher und französischer Ölsaatenerzeuger

Auf Einladung der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) haben Vertreter der Fédération française des producteurs d’oléagineux et de protéagineux (FOP) unter Leitung ihres stellvertretenden Vorsitzenden, Arnaud Rousseau, und der UFOP unter Leitung ihres Vorsitzenden, Wolfgang Vogel, am 25. Januar 2017 in Berlin über die aktuelle Situation der Feldbestände und weitere Fragen des Sektors beraten. FOP und UFOP repräsentieren die wichtigsten Branchenorganisationen von Ölsaaten und Eiweißpflanzen in Frankreich und Deutschland.

Quelle: Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP)

http://www.ufop.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/deutsche-und-franzoesische-oelsaatenerzeuger-fordern-eine-beibehaltung-der-ziele-fuer-die-biokraftstoffe-der-ersten-generation-d/

WWF empfiehlt mehr heimisches Rapsöl statt Palmöl

Berlin, 1. September 2016 – Die Empfehlung des Umweltverbandes WWF, statt Palmöl-Importen „wo immer möglich“ auf Pflanzenöle aus heimischer Erzeugung zurückzugreifen, stößt beim Deutschen Bauernverband (DBV) auf Zustimmung.

Der WWF Deutschland hatte hierzu kürzlich eine Studie des Agrarforschungsinstitutes agripol vorgelegt. Demzufolge lassen sich rund 1 Mio. Tonnen des deutschen Palmölimportes von insgesamt 1,8 Mio. Tonnen durch Pflanzenöl aus heimischer Produktion ersetzen.

Dazu DBV-Vizepräsident Wolfgang Vogel: „Unser heimischer Raps- und Sonnenblumenanbau kann sich in Sachen Nachhaltigkeit sehen lassen, zumal unser Ertragspotential mit etwa 1,5 Tonnen Rapsöl je Hektar tatsächlich noch etwas höher ist als in der WWF-Studie angenommen. Weitere Vorteile sind erweiterte Fruchtfolgen und die Verfügbarkeit heimischer Eiweißfuttermittel in Form von Ölschrot. Diskussionen um Fleischverzicht wie in der WWF-Studie sind daher völlig verfehlt.“

Pauschale Empfehlungen zum Ausstieg aus landwirtschaftlichen Biokraftstoffen hält der Deutsche Bauernverband für keine Lösung. DBV-Vizepräsident Wolfgang Vogel: „Deutschland und Europa haben seit 2009 weltweit führende Systeme zur Nachhaltigkeitszertifizierung für Biokraftstoffe aufgebaut. Es besteht ein lückenloser Herkunftsnachweis beginnend beim Anbau bis zum Endkunden an der Tankstelle. Der Beitrag der Biokraftstoffe zur Treibhausgasminderung hat sich in Deutschland in den letzten Jahren fortlaufend erhöht. Gerade diese Klima-Effizienz, mehr Klimaschutz mit Biokraftstoffen, sollte stärker anerkannt und über 2020 hinaus in der EU fortgeführt werden.“

Quelle: Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) http://www.ufop.de/presse/aktuelle-pressemitteilunge

Wir freuen uns auf eine interessante Zusammenarbeit im INUS-Netzwerk!

Das Innovationsnetzwerk Upcycling und Stoffliche Nutzung ist ein thematisches Leitnetzwerk des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Text der Ufop

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